Wort des Tages

Dienstag der 22. Woche im Jahreskreis

Tuesday, September 1, 2026 · in memory of Ben
Eine Andacht, die der Messe folgt – kein Ersatz dafür.
Eröffnung

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Schuldbekenntnis

Herr Jesus Christus, du sprichst dein Wort mit Vollmacht in unsere Dunkelheit. Herr, erbarme dich. Christus Jesus, du kennst die tiefsten Nöte und Sehnsüchte unserer Herzen. Christus, erbarme dich. Herr Jesus Christus, du führst uns durch den Tod zum ewigen Leben. Herr, erbarme dich.

♪ “Kyrie - Version B (Liturgical)” — A song for Ben
Wort Gottes
Erste Lesung · 1 Kor 2,10b-16
Brüder und Schwestern! Der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Wer von den Menschen kennt das Innerste des Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand das Innerste Gottes als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir erkennen, was uns von Gott geschenkt ist. Davon reden wir auch nicht mit Worten, die menschliche Weisheit lehrt, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, indem wir Geistliches durch Geistliches deuten. Der irdisch gesinnte Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes kommt; denn es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss. Der geistlich gesinnte Mensch dagegen beurteilt alles, er selbst aber wird von niemandem beurteilt. Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, sodass er ihn belehren könnte? Wir aber haben den Sinn Christi.
Antwortpsalm · Ps 145 (144), 8-9.10-11.12-13ab.13cd-14
♪ “The hand of the Lord feeds us” — Br Michael Herry fms — Marist Music
Evangelium · Lk 4,31-37
In jener Zeit ging Jesus hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat. Und sie gerieten außer sich über seine Lehre; denn er sprach mit Vollmacht. In der Synagoge war ein Mann, der hatte den Geist eines unreinen Dämons. Der schrie mit lauter Stimme: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! Jesus aber drohte ihm und sagte: Schweige und fahr aus von ihm! Da warf der Dämon den Mann mitten unter sie und fuhr von ihm aus, ohne ihm Schaden zuzufügen. Da überkam alle Schrecken und sie sagten zueinander: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern und sie fahren aus. Und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen Umgebung.
Gerecht ist der Herr auf allen seinen Wegen.
Predigt

Stellt euch für einen Augenblick die Synagoge von Kafarnaum an einem ganz normalen Sabbat vor.

Die Luft ist warm und trocken. Der Staub liegt in den Sonnenstrahlen, die durch die hohen Fensteröffnungen fallen. Die Männer und Frauen der Stadt sitzen zusammen. Man riecht das alte Holz der Bänke, den Stoff der gewebten Gewänder, die Kerzen aus Bienenwachs. Es herrscht jene feierliche, ruhige Stille, die entsteht, wenn Menschen zusammenkommen, um Gottes Wort zu hören.

Und dann steht Jesus auf. Er beginnt zu sprechen. Er zitiert nicht endlos andere Lehrer. Er verliert sich nicht in komplizierten Paragraphen. Er spricht anders. Die Menschen horchen auf. Sie spüren sofort: Hier redet jemand nicht über Gott, sondern hier redet Gott selbst. Seine Stimme besitzt ein Gewicht, das sie noch nie zuvor gehört haben. Eine Vollmacht.

Doch plötzlich bricht das Chaos in diese heilige Stille ein.

Ein Mann springt auf. Die Luft im Raum gefriert. Seine Stimme ist nicht mehr menschlich; sie ist schrill, laut, voller Panik und Wut. Er schreit durch den ganzen Raum: „Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?“

Stellt euch diesen Tumult vor. Das Erschrecken der Leute. Das Herzklopfen der Kinder. Die Angst, die wie eine kalte Hand nach den Menschen greift. Das verheerende Getöse eines Geistes, der spürt, dass seine Macht bricht.

Und was tut Jesus?

Er fängt nicht an zu schreien. Er diskutiert nicht. Er gerät nicht in Panik. Er macht keine großen, dramatischen Gesten. Er tritt einen Schritt vor. Und mit einer ganz ruhigen, tiefen, unerschütterlichen Vollmacht spricht er nur vier einfache Worte:

„Schweige und fahr aus!“

Ein einziges Wort der Vollmacht. Und augenblicklich legt sich der Sturm. Der Schrei verstummt. Die Verwirrung weicht. Der Mann sinkt zu Boden, unversehrt, befreit, ruhig. Und im Raum breitet sich eine Stille aus, die tiefer ist als jede Stille zuvor.

Dieses Wort der Vollmacht – dieses stille Wort Jesu, das mitten in den lautesten Aufruhr hineingesprochen wird und den Lärm der Angst zum Schweigen bringt – soll unser roter Faden sein. Es soll uns heute durch das Gotteswort führen, durch unsere eigenen Herzen und hinein in das Gedächtnis an einen Jungen, den wir unendlich vermissen.

Wir müssen die Wahrheit sagen, bevor wir trösten können.

Heute ist Dienstag, der 1. September 2026. Es sind nun fast genau zwei Monate vergangen seit jenem Samstag, dem 13. Juni 2026. Zwei Monate.

Das bedeutet etwa sechzig Tage. Sechzig Tage, in denen der Kalender weitergeblättert wurde. Die Sommersonne schien, die Menschen gingen einkaufen, Autos fuhren durch die Straßen, und die Welt da draußen hat ihren normalen Rhythmus wieder aufgenommen. Aber für euch, liebe Thao, lieber Alan, und für dich, lieber Ryan, ist die Welt an jenem 13. Juni aus den Angeln gehoben worden.

In den ersten Wochen schützt ein menschliches Herz oft eine Art Nebel. Man funktioniert. Man muss Dinge regeln, Beileid entgegennehmen, Formulare ausfüllen. Doch nach zwei Monaten hat sich dieser Nebel gelichtet. Und was zum Vorschein kommt, ist die nackte, unerbittliche Realität des Alltags.

Es ist die Realität der Stille im Haus. Es ist der Augenblick, wenn man an Bens Zimmer vorbeigeht. Es ist das Paar Schuhe, das dort steht. Es ist der morgendliche Schrecken, wenn man aufwacht und für eine winzige Sekunde glaubt, alles sei nur ein böser Traum gewesen … nur um im nächsten Augenblick von der vollen Wucht der Trauer wieder erschlagen zu werden.

In eurem Inneren hat sich in diesen zwei Monaten oft genau das abgespielt, was in jener Synagoge geschah: ein ohrenbetäubender Lärm der Seele. Ein Sturm aus Fragen. Ein inneres Schreien, das nicht aufhören will: „Warum? Warum unser Benjamin? Warum mit fünfzehn Jahren? Warum durfte er nicht aufwachsen?“

Dieses innere Schreien ist real. Es tut weh. Es schlägt auf die Brust, es raubt den Schlaf, es schnürt die Kehle zu. Und wir dürfen diesen Schmerz heute nicht leise beten oder wegdeklarieren. Trost, der die Wunde nicht zuerst wahrhaftig ansieht, ist unehrlich und bringt keine Heilung. Gott verlangt von euch heute nicht, dass ihr euch zusammenreißt. Er verlangt nicht, dass ihr lächelt, wenn euer Herz zerbricht. Gott sieht das innere Chaos eurer Trauer. Er hält es aus.

Und genau in dieses Chaos hinein tritt der Apostel Paulus in der ersten Lesung und lenkt unseren Blick auf eine ganz andere Ebene.

Paulus schreibt an die Korinther: „Der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Wer von den Menschen kennt das Innerste des Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist?“

Paulus spricht hier von den unhaltbaren Tiefen unseres Seins. Die Welt sieht immer nur die Oberfläche. Sie sieht, was messbar ist, was greifbar ist, was man auf einen Blick versteht. Aber der Geist geht tiefer. Er dringt in jene Räume vor, für die Worte viel zu klein sind. Gott schaut nicht nur auf das, was wir nach außen zeigen. Er kennt das unendliche Geheimnis unserer Seele.

Und wenn wir auf das Leben von Benjamin Vo schauen, dann begegnen wir einem Jungen, dessen eigener Geist auf eine ganz staunenswerte Weise in die Tiefen blicken konnte.

Benjamin war von Gott mit einem Verstand gesegnet worden, der weit über das Gewöhnliche hinausreichte. Er hatte eine natürliche, mühelose Begabung für Logik, für Zahlen, für komplexe Zusammenhänge. Schon als Viertklässler löste er Mathematikaufgaben der achten Klasse mit einer Selbstverständlichkeit, die jeden Er 大人 staunen ließ. Er war in vielem das getreue Ebenbild seines Vaters – seine Ambitionen, sein wacher Blick, seine Fähigkeit, in Systeme hineinzusehen.

Mit vierzehn Jahren bewegte er sich bereits in den Welten von künstlicher Intelligenz, DevOps und Cloud-Infrastrukturen. Wo andere nur Buchstabensalat oder undurchdringliche Datenberge sahen, da sah Ben Muster. Er sah die unsichtbare Logik, die hinter den Bildschirmen wirkt. Er verstand, wie Dinge im Verborgenen miteinander verknüpft sind. Sein Geist erforschte die Tiefen der Technik mit einer unbändigen Neugier.

Aber wenn das alles wäre, wäre es nur ein Bericht über eine hohe Intelligenz.

Das Entscheidende an Benjamin Vo war, dass diese geistige Schärfe von einem Herz begleitet wurde, das genauso tief empfinden konnte. Seine Brillanz war nie kalt. Sie war eingebettet in eine außergewöhnliche, fast zerbrechliche Sanftmut.

Erinnern wir uns heute an eine ganz bestimmte, tief berührende Facette seines Wesens. Ein Moment, der uns zeigt, wie tief der Geist dieses Jungen blicken konnte.

Als Ben erst zwölf Jahre alt war, feierte sein Vater Alan seinen 40. Geburtstag. Es war ein schöner Tag, ein Fest im Kreis der Familie. Doch mitten in der Freude fing der zwölfjährige Benjamin plötzlich an zu weinen. Es waren keine Tränen des Schmerzes oder des Trotz. Es waren Tränen einer ganz tiefen, frühreifen Liebe. Benjamin weinte, weil er in jenem Moment spürte, wie kostbar das Leben seines Vaters war, und weil ihn die leise, vorzeitige Angst überkam, diesen geliebten Vater irgendwann einmal verlieren zu können.

Ein zwölfjähriger Junge, der mitten auf einem Geburtstag weint, weil seine Liebe zum Vater so gewaltig ist, dass er das Geheimnis der Vergänglichkeit bereits im Herzen trägt.

„Wer kennt das Innerste des Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist?“

In diesem Moment hat der Geist von Benjamin tief in das Herz der Liebe geblickt. Er hat verstanden, was wirklich zählt. Nicht die Algorithmen, nicht die Codes, nicht die Flugzeuge oder die Karriere – sondern die Liebe, die uns aneinander bindet. Benjamin besaß ein Herz von unendlicher Empathie, ein Herz, das die Schwingungen seiner Mitmenschen zutiefst wahrnahm.

Und genau darum tut sein Heimgang so unendlich weh.

Liebe Thao, lieber Alan,

ich weiß, dass in den vielen dunklen Stunden dieser vergangenen zwei Monate ein ganz böser, schleichender Gedanke an eurem Herzen genagt hat. Es ist ein Gedanke, den fast alle Mütter und Väter tragen müssen, die ein Kind in die Ewigkeit abgeben mussten. Es ist die quälende, zerstörerische Frage in schlaflosen Nächten:

„Haben wir etwas übersehen? Hätten wir früher etwas bemerken müssen? Gab es ein Anzeichen, das wir nicht verstanden haben? Sind wir schuld?“

Ich möchte euch heute diesen zentnerschweren, giftigen Stein vom Herzen nehmen. Ich möchte ihn im Namen Jesu Christi vollkommen von euren Schultern heben.

Erinnert euch daran, wie die Jünger einst Jesus fragten, als sie einem kranken Menschen begegneten: „Rabbi, wer hat gesündigt, er selbst oder seine Eltern?“ Und Jesus antwortete mit einer absoluten Klarheit, die jeden Zweifel niedermäht: „Weder er noch seine Eltern haben gesündigt.“

Eine schwere Krankheit und der frühe Heimgang eines Kindes sind niemals, niemals eine Strafe Gottes. Sie sind kein Zeichen dafür, dass ihr als Eltern versagt habt. Sie sind nicht das Ergebnis irgendeines Fehlers, irgendeines versäumten Augenblicks oder irgendeines Versäumnisses.

Ihr habt Benjamin mit einer Hingabe geliebt, beschützt und begleitet, die lückenlos war. Ihr habt die Welt mit ihm bereist, ihr habt an seinem Bett gewacht, ihr habt jeden seiner Atemzüge gehütet. Ihr habt absolut nichts übersehen. Dieser Sturm kam aus der Gefallenheit unserer Welt, aus einer Ursache, die jenseits aller menschlichen Kontrolle, jenseits aller Fürsorge und jenseits jedes elterlichen Schutzes lag. Kein Wachen der Welt hätte es aufhalten können.

Ihr seid vollkommen frei von Schuld. Gott klagt euch nicht an. Er sieht nicht auf euch mit Vorwürfen, sondern er sieht eure unendlichen Tränen der Liebe und er segnet sie. Legt diesen quälenden Stein der Selbstbeschuldigung ab. Ihr habt alles gegeben. Benjamin weiß das.

Und Benjamin ist nicht verloren.

Erinnert euch an das Evangelium. Jesus steht vor dem Chaos und spricht sein Wort der Vollmacht: „Schweige!“ Er bringt die Zerrissenheit zur Ruhe.

Benjamin hat dieses Wort der Vollmacht empfangen. Er musste in seinem jungen Leben durch das schwere Tal der Krankheit gehen, aber er ist dort nicht geblieben. Jesus hat ihn nicht im Verderben gelassen. Er hat seine Seele zu sich gerufen, hinein in den ewigen Frieden, wo es keinen Schmerz, keine Atemnot und keine Tränen mehr gibt.

Erinnere dich, Alan, an jenen Traum in der Nacht des 25. Juni. Du sahst Ben vor der Zimmertür stehen, stark, gesund, in seinen grünen Shorts. Und er versuchte, dir etwas ganz Wichtiges zu sagen: „Ba ơi, test nào con cũng qua hết. Con tự thở được bình thường mà…“ – „Papa, jeden Test habe ich bestanden. Ich kann ganz normal atmen…“ Und als du ihn fest in deine Arme schlossest und seine innere Unruhe spürtest, da blickte er dich an und sagte dieses kostbare Versprechen: „Không sao đâu, con sẽ dõi theo ba mẹ.“ – „Es ist okay, ich werde auf Papa und Mama aufpassen.“

Das ist die Wahrheit des Glaubens. Benjamin hat alle Prüfungen dieser Erde bestanden. Er atmet jetzt die reine, unvergängliche Luft des Himmels. Er steht nun an der Seite des jungen heiligen Carlo Acutis beim ewigen Gastmahl Gottes – zwei kluge, moderne Jungen unserer Zeit, die die Welt verstanden, aber noch viel mehr das Herz Jesu liebten.

Von dort aus passt Ben auf euch auf. Seine Liebe zu euch ist nicht erloschen; sie ist durch den Tod hindurch gereift, geläutert und noch stärker geworden.

Lieber Ryan,

du vermisst deinen großen Bruder so unendlich tief. Ihr wart nicht nur Brüder, ihr wart Gefährten. Ihr habt zusammen gelacht, gelernt, die Welt entdeckt. Manchmal fühlt sich die Lücke in deinem Leben riesig an, und die Stille in eurem Haus drückt schwer auf dein Herz.

Aber ich möchte dir sagen: Benjamins Liebe zu dir ist nicht weg. Er ist nicht fort; er ist dir nur auf eine neue Weise nahe. Er ist jetzt dein ganz persönlicher Schutzengel im Himmel. Wenn du heute deine Hausaufgaben machst, wenn du Sport treibst, wenn du lachst und dein Leben lebst – dann tu es auch für Ben. Er möchte, dass du ein starkes, glückliches und mutiges Leben führst. Er schaut auf dich herab und lächelt. Du gehst deinen Weg nie allein.

Und ich wende mich an euch alle, die ihr heute von nah und fern mit uns verbunden seid – in den Nachbarschaften, in den Familien, über Bildschirme hinweg.

Besonders wende ich mich an die Familien, die ein ähnliches, schweres Kreuz tragen müssen. An die Mütter und Väter, deren Herzen um ein verstorbenes Kind weinen. An alle Kinder, die im Krankenhaus liegen und Schmerzen erdulden.

Unser Gott ist kein ferner Beobachter unserer Qualen. Er ist der Gott, der in unser Chaos hineintritt. Der Gott, der am Kreuz selbst durch die tiefste Dunkelheit gegangen ist, damit niemand von uns mehr in der Dunkelheit allein sein muss. Die Gottesmutter Maria, die ihren eigenen Sohn unter dem Kreuz sterben sah, nimmt jede trauernde Mutter und jeden vaterlosen Herzschlag sanft an die Hand.

In Cà Mau in Vietnam fließt heute klares, sauberes Wasser aus einem Brunnen, der Benjamins Namen trägt: „Giếng Gioan Baotixita“. Ein Brunnen der Liebe, gestiftet für Menschen, die Durst litten. Aus dem tiefen Schmerz über den Verlust eines geliebten Jungen ist im Stillen eine Quelle des Lebens für Hunderte von Menschen geworden. Bens Liebe fließt ganz real weiter auf dieser Erde.

Was können wir heute mitnehmen, wenn wir aus diesem Gottesdienst in unseren Tag zurückkehren?

Was ist das eine kleine, konkrete Ding, das wir in den Händen halten können?

Wenn heute im Laufe des Tages der Lärm der Welt wieder über euch zusammenbricht – oder wenn die Trauer in einer stillen Sekunde wie ein lauter Schrei in eurem Herzen aufsteigt:

Haltet für einen kurzen Augenblick inne.

Schließt die Augen. Atmet tief ein.

Erinnert euch an das Evangelium von heute. Erinnert euch an Jesus, der mitten in den Tumult der Synagoge tritt und mit Ruhe und Vollmacht spricht: „Schweige!“

Sprecht im Stillen dieses ganz einfache, kurze Gebet:

„Herr Jesus Christus, sprich dein Wort der Vollmacht in mein Chaos. Schenke Benjamin das ewige Licht und gib meiner Seele deinen Frieden.“

Und dann geht hin und tut heute eine kleine Tat der Ruhe und der Liebe für jemand anderen. Tröstet jemanden, hört zu, schenkt ein gutes Wort. Lasst uns das Wort der Vollmacht in unseren eigenen Taten lebendig werden lassen.

Denn die Macht der Liebe Gottes ist stärker als jeder Schrei der Angst. Sie ist stärker als der Tod. Sie lässt uns nicht im Verderben, sondern führt uns heim.

Benjamin Vo ruht in Seinem ewigen Frieden. Und er wacht über uns, bis wir uns alle im unendlichen Licht Gottes wiedersehen.

Amen.

Meditation
♪ “Deine Liebe trägt (Organ & Cello)” — A song for Ben
Fürbitten

For the intentions entrusted to Ben on our prayer wall:

“Hey Ben, wenn es möglich ist, lass Minh dir im Traum begegnen, und sei es nur für einen kurzen Gruß oder ein Lächeln, so wie du sonst immer für Fotos posiert hast. Ich vermisse dich und habe dich sehr lieb, Ben.”
… vertrauen wir Ben an, der es zum Herrn trägt.
℟ Ben, bitte für uns.
“Hey Ben – wir brauchen hier ein Wunder. Wir vermissen dich so sehr und schlafen nicht viel. Ryan wünscht sich, du wärst hier, besonders an diesem kommenden Samstag, um die neue Version von Project Flight mit ihm zu spielen.” — Dad
… vertrauen wir Ben an, der es zum Herrn trägt.
℟ Ben, bitte für uns.
“Lieber Ben, unser Onkel Thanh ist verstorben. Bitte pass auf ihn auf und bete, dass seine Seele Frieden findet. Sein Taufname ist Phêrô. Herr, danke, dass du Chu Thanh in mein Leben gesandt hast. Ich werde immer dankbar sein für die Zeit, in der er mir damals in der High School Nachhilfe in Mathe gegeben hat.” — Dad
… vertrauen wir Ben an, der es zum Herrn trägt.
℟ Ben, bitte für uns.
“Ich muss ständig an dich denken, Ben... Ich wünschte, ich könnte in der Zeit zurückgehen und versuchen, die Dinge zu ändern... vielleicht mehr Zeit mit dir verbringen und weniger arbeiten. Bitte bete für mich und Mama.” — Dad
… vertrauen wir Ben an, der es zum Herrn trägt.
℟ Ben, bitte für uns.
“Ich vermisse dich, Ben – konnte in diesen Tagen nicht viel schlafen. Bitte schau vorbei, um Hallo zu sagen, wann immer du kannst. Hab dich lieb” — Dad
… vertrauen wir Ben an, der es zum Herrn trägt.
℟ Ben, bitte für uns.
“Bitte bete für William. Bitte hilf seiner Mutter, die Trauer zu überstehen, ihn so sehr zu vermissen.” — Dianna Maria
… vertrauen wir Ben an, der es zum Herrn trägt.
℟ Ben, bitte für uns.
“Hey Ben, Ryan vermisst dich und wünscht sich, du wärst hier, um mit ihm Spiele zu spielen. Bitte wache im Geiste über ihn und leite ihn durchs Leben. Hilf ihm, stark zu bleiben und seinen Glauben an Gott zu bewahren. Bitte komm nach Hause und sag Hallo.”
… vertrauen wir Ben an, der es zum Herrn trägt.
℟ Ben, bitte für uns.
“Bitte bete für Debora, sie hat ihren Mann Steve vor zwei Wochen verlassen. Ihr Mann hat tiefe Schmerzen und konnte nicht schlafen.”
… vertrauen wir Ben an, der es zum Herrn trägt.
℟ Ben, bitte für uns.

🕯 Zünden Sie Ihre eigene Kerze an der Gebetswand an →

Das Gebet des Herrn

Dem Gebot des Herrn gehorsam und getreu seinem göttlichen Wort, wagen wir zu sprechen:

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.

Geistige Kommunion
Mein Jesus, ich glaube, dass du im Allerheiligsten Sakrament des Altares gegenwärtig bist. Ich liebe dich über alles und verlange nach dir von ganzer Seele. Da ich dich jetzt nicht sakramental empfangen kann, komme wenigstens geistigerweise in mein Herz. Ich umarme dich, als wärest du schon gekommen, und vereine mich ganz mit dir. Lass nicht zu, dass ich mich je von dir trenne. Amen.
Kommunionlied
♪ “Gast bei dir (Liturgical Organ)” — A song for Ben
Segen

Der HERR segne euch und behüte euch. Der HERR lasse sein Angesicht über euch leuchten und sei euch gnädig. Der HERR hebe sein Angesicht auf euch und schenke euch seinen Frieden. Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, komme über euch und bleibe bei euch allezeit. Amen.

✝ Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Schlusslied
♪ “Deine Gnade trägt (Version A - Choir)” — A song for Ben
Frühere Tage
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